Puppenspiel: "Das Geheimnis der Bienenburg"

"Das Geheimnis der Bienenburg" ist ein Puppenspiel,                          das Drinnen und Draußen gespielt werden kann.                              (Autor: DIETER NATUS)



  • Es wird mit wenigen Handpuppen gespielt.
  • Kinder im Vor- und Grundschulalter sprechen gut darauf an.

"Hans Honigbär" spielt die Hauptrolle

Wir haben für Kinder, die unseren Bienenstand besuchen, eine Figur erfunden, die von den kleinen Gästen bisher immer schnell als "Gesprächspartner " akzeptiert wurde. Einer handelsüblichen Handpuppe, einem kleinen Teddy aus Plüsch, klebten wir ein Bienchen auf die Nase und ein Honigtöpfchen an die Hand und "Hans Honigbär" war geboren. Als Führer in das Reich der Bienen und auch als "Lehrmeister" beim Gang über die blühende Wiese leistete er uns so gute Dienste, dass wir für ihn ein Theaterstück schrieben.

 

So wurde es möglich, mit Kindergruppen zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter eine märchenhafte Reise in die Wunderwelt der Bienen anzutreten und dabei auch ökologische Zusammenhänge anzusprechen.

1. Chekliste für Puppen, Requisiten und Zubehör

Sprechende Puppen: Hans Honigbär; Rabe Rudi; Helga Hummel, Bienenkönigin; Schmetterling; Glücksdrache. Stumme Figuren: Rabensöhnchen; Chaosdrache; Schatten des Schmetterlings; Baby des Glücksdrachens. Requisiten: auswechselbare Burgteile; Windlicht Bienenkorb; Versteck für den Chaosdrachen. Zubehör: Kerze und Kerzenanzünder; Schautafeln (Wächterbienen, Bienenkönigin, Brutwabe, Pflegebienen, Schwarm, Honiggläser, Blumenwiese); Propellerbienen; Blasrohre; Körbchen mit Honigbonbons; Regenbogen, Klingel, Schild mit Spruch.

2. Begrüßung der Zuschauer durch die beiden Spielleiter

SPL 1: Herzlich willkommen bei Hans Honigbär und seinem „Bienen-Märchen-Spiel-Theater“. Bevor wir anfangen, möchten wir zunächst die wichtigsten Figuren des Spiels und den Schauplatz der Handlung vorstellen. Das ist Hans Honigbär (zeigen), ein kuscheliger Teddybär. Er will euch heute eine Geschichte erzählen: Das Geheimnis der Bienenburg.

SPL 2: Und das ist die Bienenburg (zeigen): Sie war ziemlich verfallen (auf Kulissenteil für Burgruine zeigen). Doch Hans hat das alte Gemäuer wieder schön herausgeputzt (Ruinenteil abnehmen und neues Dach mit Burgturm anbringen). Und weil Hans Honigbär ein Bienenfreund ist, hat er nicht nur einen Bienenkorb vor die Burg gestellt (Windlicht aufstellen), sondern außerdem am Burgturm dieses Wappen angebracht (zeigen)

SPL 1: Wer sonst noch in der Geschichte mitspielt? Zunächst die bisherigen Bewohner der Burg, die Raben. Doch die verhalten sich neuerdings etwas merkwürdig. Der eine, er heißt Rudi Rabe (zeigen), kräht immerzu missmutig vor sich hin (Rudi:„Kräh! Kräh!) Der andere, das Rabensöhnchen (zeigen), schaut fortwährend ängstlich um sich.

SPL 2: Ob sie sich vielleicht vor den Bienen fürchtet, die jetzt überall in der Burg umherfliegen (Biene an Stahlfeder pendeln lassen)? Unwahrscheinlich, denn wer hat schon Angst vor Bienen! Ihr vielleicht? Bienen sind doch ganz liebe Tiere!

SPL 1: Besonders die hier (zeigen). Aber ist das überhaupt eine Biene (Helga: dunkles Summen)? Wie sehen Bienen eigentlich aus? Gibt es vielleicht sogar verschiedene Arten von Bienen?

  • Kinder erklären, wie Bienen  aussehen; SPL erklärt Unterschied zwischen Wild-  und Honigbienen.

SPL 2: Dann ist diese Biene hier also keine Honigbiene. Weil sie aber so pummelig aussieht wie eine Hummel, nennen wir sie einfach Helga Hummel.

SPL1: Bestimmt ist sie eine junge Hummelkönigin, die als einzige von ihrem Volk den Winter überlebt hat. Deshalb musste sie im Frühjahr alleine einen neuen Hummelstaat aufbauen. Da haben es die Honigbienen leichter: Bei ihnen überwintert ein ganzes Volk mit seiner Königin. Das ist sie, die Königin der Honigbienen (zeigen).

SPL 2: Helga Hummel bewundert die Honigbienen und ist sogar ein wenig neidisch auf sie. Und das mit Recht, wie ihr gleich sehen werdet. Denn jetzt beginnt unser Spiel.

3. Spielverlauf (1. Teil)

 


Der Rabe "Rudi" hat Angst


 

  • Rudi Rabe sitzt auf der Burgmauer; eine Biene fliegt auf und ab. Ein lauter Knall ertönt.  Der Chaosdrache schaut kurz aus seinem Versteck vor der Burgmauer heraus, zieht sich abr wieder zurück.

Rudi: (panisch) Kräh! Kräh! Oh weh! Blitz, Donner und Schwefelgeruch  – das ist der Chaosdrache! Der kommt mit Unwettern und Überschwemmungen. Er will sich rächen, weil die Menschen die Wälder abholzen und die Flüsse begradigen.

Helga: (kommt angeflogen) Rudi, du bist gar kein Rabe, du bist ein Angsthase. Iss Honig wie Hans Honigbär, dann wirst du auch so stark wie er!

Rudi: Mit deinen Sprüchen kannst du den Chaosdrachen nicht vertreiben!

Helga: Das will ich auch nicht, ich vertraue auf Hans Honigbär. Unser Freund aus Kindertagen kann selbst Angst und Wut verjagen.

Rudi: Schon wieder so ein Spruch, das ist ja nicht auszuhalten!

  • Die Guckka stenbühne verdunkelt sich, ein riesiger Schmetterling fliegt vor der Burg hin und her.

Rudi: (schreit ängstlich) Hilfe, es wird dunkel! Der Himmel stürzt ein! Der Chaosdrache ist da!


 


Die Bienenkönigin begrüßt einen Gast

Königin: Rudi, warum schreist du denn so?

Rudi: Der Chaosdrache kommt, er wird uns alle vernichten.

Königin: Unsinn! Helga, kannst du einmal nachschauen,                             was da draußen los ist?

  • Helga fliegt vor die Guckkastenbühne und kommt lachend zurück.

Helga: Ha, ha, ha! Es war kein Drache, sondern ein wunderbarer Schmetterling.

Königin: Was will der denn von uns?

Helga: Das habe ich nicht verstanden. Er sagte nur: „Ich folge den Wolken im Wind und schau, wo Naturfreunde sind.“

(Der Schatten des Schmetterlings verschwindet)

Königin: Hast du ihn nicht gebeten, zu uns in die Burg zu kommen?

Schmetterling: (erscheint in der Burg) Nicht nötig, hier bin ich. Seid Ihr die Königin im Reich der fleißigen Bienen?

Königin: Ja, wie du sehen kannst (zeigt ihre Krone). Dort ist mein Volk. Helga, zeige unserem Gast, wo die Honigbienen wohnen! Und rufe Hans Honigbär, er soll unseren Gast durch mein Reich führen.

(Helga fliegt zum Bienenwindlicht, zündet es an)

Helga: (ruft laut) Honigbär! Honigbär! .... Honigbär! (Sie fliegt davon)

 


Eine Nachricht für den Burgherr

  • Hans Honigbär tritt vor das Burgtor und begrüßt die Gäste.

Honigbär: Meine Wächter haben gemeldet, dass jemand meine Bienen besuchen will. Sie wohnen in einem Bienenkorb vor der Burg, den ich aufgestellt habe. Wir freuen uns über den Besuch, aber wir wüssten auch gerne, was unsere Gäste zu uns führt..

Schmetterling: Ich habe eine Nachricht für euch.

Honigbär: Eine Nachricht? Von wem denn?

Schmetterling: Vom Glücksdrachen! Wir Schmetterlinge sind seine Boten. Wo wir erscheinen, kann die Natur erblühen. Dann fühlen sich Menschen und Tiere wohl und der Glücksdrache ist ganz in der Nähe.

Honigbär: Das will ich wohl glauben, aber ich sehe den Glücksdrachen nicht.

Schmetterling: Deshalb bin ich gekommen. Der Glücksdrache ist nämlich in großer Not.

Honigbär: Oh, wie schlimm! Wir werden ihm helfen.

Schmetterling: Danke! Ich habe gewusst, dass du das sagen wirst.

Honigbär: Das ehrt mich. Aber was können wir denn tun?

Schmetterling: Der Chaosdrache will das Ei des Glücksdrachens rauben. Wir suchen einen sicheren Platz, um das Ei zu verstecken.

Königin: Da seid ihr bei uns richtig, schaut doch selbst. Die Bienenburg ist ein sicherer Ort.

  • Schautafel: Zwei wehrhafte Bienen vor dem Flugloch sind zu sehen

Honigbär: So ist es! Wächter am Eingang des Bienenstockes beobachten jede Bewegung. Anfliegende Bienen werden beschnuppert, Feinde am Geruch erkannt und unter Einsatz des Lebens bekämpft.

Schmetterling: Und geht es drinnen im Bienenstock                              genau so kriegerisch zu?

Königin: Im Gegenteil, dort sorge ich mit meinem besonderen Duft dafür, dass alle in großer Harmonie zusammen leben.

Schmetterling: Das würde ich gerne sehen, damit ich dem Glücksdrachen berichten kann.

Honigbär: Die Bienenkönigin wird dir einen Blick in ihr Reich gewähren.

  • Schautafel: Bienenkönigin öffnet die Tür

Königin: Summe, summe, summ herum.

               Kommt herein und schaut euch um!    

               Zum Verweilen fehlt die Zeit,

               viel zu tun gibt’s weit und breit.

  • Schautafel: Eine Brutwabe mit schlüpfenden Bienen ist zu sehen.

Honigbär: Drinnen in der Bienenstadt

                  schlüpfen aus den Waben grad

                  junge Bienen, noch ganz klein,

                  wollen bald erwachsen sein.

  • Schautafel: Pflegebienen und Bienennachwuchs sind zu sehen.

Königin: Soll’n die Kleinen gut gedeih’n,

                muss es warm und leise sein.

                Sorgsam werden Tag und Nacht

                sie gefüttert und bewacht.

  • Schautafel: Bild ausschwärmender Bienen ist zu sehen.

Honigbär: Tausendfach zur Sommerzeit

                  sind die Bienen dann bereit

                  für den Flug ins Blütenmeer:

                  das braucht die Natur so sehr!

Schmetterling: Erstaunlich, dass sich die Bienen in dem kalten Gemäuer dieser Burg so gemütlich einrichten konnten.

Honigbär: Das ist leicht zu erklären: Wenn sich zehn- bis sechzigtausend Bienen zusammenkuscheln, braucht keine zu frieren. Selbst an sehr kalten Tagen halten sich die Bienen warm. Wie das geht? Das können euch die Spielleiter erklären, denn wir machen jetzt eine Pause.


Pause



In der Paus kommen beide Spielleiter vor die Puppenbühne und sprechen mit den Kindern.



Sie fragen, wie ihnen das Spiel bisher gefallen hat. Um die Kinder nach dem langen Stillsitzen eine Bewegungmöglichkeit zu geben, zeigen sie ihnen mit Hilfe der angewinkelten Arme, wie Bienen sich durch leichtes Flügel-Zittern warm halten können. Die Kinder probieren die Bewegung aus. Einzelne Kinder können auch zeigen, dass sie die vor der Bühne aufgereihten "Propellerbienen" kraftvoll anpusten können. Wer will, kann auch einen Löffel Honig naschen. Gegen Ende der Pause werden die Kinder gefragt, ob sie auch den zweiten Teil des Spiels sehen wollen.

4. Spielverlauf (2. Teil)

 



Honig gibt Kraft


Honigbär: Jetzt habt ihr selbst erlebt, dass einem beim Zittern ganz schön warm werden kann. Ihr seht also, von den Bienen können wir manches lernen.

Helga: (kommt angeflogen) Ssss ... Ziemlich anstrengend, nicht wahr?  Wir Bienen sind alle sehr tüchtig. Und wir haben ganz viel "Puste". Der Honig gibt uns die Kraft.

Honigbär: Gib doch nicht so an!

Helga: Kinder, seid ihr auch so fleißig wie die Honigbienen? .......(Pause)   Oh Gott, von wegen fleißig, ich habe ja auch noch einiges zu tun!

  • Helga fliegt eilig davon; Hans Honigbär und die Propellerbienen bleiben; zusätzlich ist ein Bild mit Honiggläsern im Guckkasten zu sehen.

Honigbär: (ruft ihr hinterher) Mach’s gut, Helga! Aber deine Frage an die Kinder ist unfair. (An die Kinder gewandt) Ihr müsst nämlich wissen, dass es ziemlich schwer ist, so fleißig wie die Honigbienen zu sein. Denn seht ihr (zeigt auf die Honiggläser), für ein Kilo Honig - also für den Inhalt dieser zwei Gläser - fliegt ein Bienenvolk etwa dreißig Millionen Blüten an.




Ein Bienenvolk kann sich wehren

(Die Königin kommt)

Königin: Habe ich eben etwa ein Lob von die gehört, lieber Honigbär?

Honigbär: Ja, so viele Blüten zu befliegen ist wirklich eine gewaltige Leistung.

Bienenkönigin: Ja, deshalb wirst du am Abend eines erfolgreichen Flugtages in meinem Bienenstock immer ein zufriedenes dunkles Summen hören können. Das klingt etwa so (macht das Summen vor).

Honigbär: (zu den Kindern) Könnt ihr auch so zufrieden summen?

Kinder summen

Königin: Wenn wir so summen, weiß Hans Honigbär, dass wir viel süßen Blütensaft eingetragen haben, und er freut sich. Denn wir Bienen geben ihm von unseren Vorräten gerne etwas ab.

Honigbär: Na! Na! Oft tut ihr das nicht ganz freiwillig. Dann muss ich mit euch ein Tauschgeschäft machen: Honig gegen Zuckersirup.

Königin: Ja, manchmal gibt es sogar Streit mit dir, Hans Honigbär. Dann summen  wir Bienen ärgerlich, und das klingt so: (macht das helle, aggressive Summen der Bienen vor) Könnt ihr auch so ärgerlich summen?

(Kinder summen).

Honigbär: Wenn ich das höre, bin ich vorsichtig. Denn Bienen sind wehrhafte Zeitgenossen.

Königin: Aber, aber! Wir stechen doch nur, wenn wir angegriffen werden oder einen Feind wittern.

Honigbär: Schon gut, ich weiß was du sagen willst. Ich soll ruhig und besonnen mit euch umgehen.

Königin: Ja, dann hast du von uns nichts zu befürchten. Den Chaosdrachen werden wir allerdings immer und überall bekämpfen.

  • Der Chaosdrache schaut aus seiner Höhle heraus und will die Burgmauer erklimmen. Die Königin fliegt drohend auf ihn zu, und er zieht sich erschreckt in sein Versteck zurück.

Honigbär: (zum Schmetterling gewandt) Hast du das gesehen, lieber Schmetterling? Fliege zurück zum Glücksdrachen und berichte ihm: Das Drachen-Ei wird in der Bienenburg gut aufgehoben sein!

Schmetterling: Das kannst du ihm gleich selbst sagen.

 

 


Der Glücksdrache bringt Segen


  • Ein Klingelton ertönt. Der Schmetterling verschwindet und der Glücksdrache erscheint auf der Guckkastenbühne unter einem Regenbogen.

Glücksdrache: So groß ist die Macht der Fantasie, dass die Wolken sich teilen, der Himmel leuchtet und Schmetterlinge den Atem des Lebens bringen.

Königin: Der Glücksdrache zu Besuch in der Bienenburg! Das ist eine große Ehre für uns.

Glücksdrache: Nicht so bescheiden! Ihr Bienen seid fleißig und sorgt immerzu dafür, dass die Natur erblühen kann. So zählt ihr zu meinen besten Freunden und ich werde euch mein Baby anvertrauen.

  • Das Drachen-Ei ist auf der Vorderbühne des Guckkastens zu sehen

Glücksdrache: Schaut her, es schlüpft jetzt gerade aus seinem Ei heraus. Nun soll es im Schutz der Bienenburg aufwachsen.

Honigbär: Ein kleiner Glücksdrache! Wie gut, dass ich die Bienen in die Burg geholt habe. Nun hat das Glück in unserem Tal eine Zukunft.

Glücksdrache: Ja, der Glücksdrache wird immer wieder gerne an diesen Ort zurückkommen. Auf Wiedersehen, ich habe noch viel zu tun. Aber ich gebe euch meienen Segen: Die Biene half von Uranfang,

                                    dass die Natur zu blüh’n begann.

                                    Auch heute sie dem Leben nützt,

                                    weil sie die Blütenvielfalt schützt.

Honigbär: Jawohl, die Bienen sollen leben. Sie haben jetzt den Segen des  Glücksdrachens.

 

 


Dien Bienenburg ist eine Glücksburg

 Honigbär: (schaut ihm hinterher) Auf Wiedersehen, lieber Glücksdrache. Eine Tafel über dem Burgtor soll immerzu an deinen Besuch erinnern.

  • Eine Tafel wird  an der Burgmauer angebracht

Honigbär: (liest laut, was auf der Tafel steht)  Schützt die Bienen, sie erhalten die Natur!

Rudi: Kräh! Den Spruch muss ich mir merken. Schützt ... äh – kräh – äh! Kinder, könnt ihr mir helfen, wie heißt der Spruch?

(Die Kinder helfen dem Raben, den Spruch noch einmal aufzusagen).

Rudi: Danke, jetzt kann ich das auch immer wieder sagen, damit der Glücksdrache ganz oft zu uns kommt: Schützt die Bienen, sie erhalten die Natur.

Helga: Hört, hört! Unser Rabe ist doch gar nicht so dumm. Er hat das Geheimnis der Bienenburg verstanden. Und jetzt kann er sich sogar für Sprüche begeistern.

Honigbär: Dann wird er in Zukunft auch bestimmt nicht mehr über meine Bienen meckern. Unser Spiel ist also zu Ende.                                        Helga: Nein, nein! Zum Abschied möchte ich den Kindern noch ein Lied singen. Kinder, ihr kennt dieses Lied bestimmt auch. Es geht so: (singt

  • Ein Schaubild zeigt Bienen auf einer Blumenwiese.

Summ, summ, summ! Bienchen, summ herum!

Ei wir tun dir nichts zu leide,

Flieg nur aus in Wald und Heide!

Summ, summ, summ! Bienchen, summ herum!

 

Honigbär: Wenn alle Kinder mitsingen oder im Takt klatschen, wird Helga Hummel jedem von euch ein Honigbonbon bringen.

  • Die Kinder klatschen und singen den Refrain mit, Helga fliegt in das Publikum hinein, singt und verteilt Honigbonbons, die sie in einem Korb trägt.

Helga:

Such in Blumen, such in Blümchen

dir ein Tröpfchen, dir ein Krümchen!

Kehre heim mit reicher Habe,

bau uns manche volle Wabe!

  • Nachdem Helga fertig gesungen und die Bonbons verteilt hat, kommen beide Spielleiter vor die Bühne. Der eine hat Hans Honigbär, der andere die Bienenkönigin an der Spielhand.

5. Verabschiedung durch die beiden Spielleiter

SPL1 : So, liebe Kinder, jetzt ist unsere Vorführung wirklich zu Ende.

SPL 2: Aber einen Tipp wollen wir euch noch mit auf den Weg geben.

SPL 1: Betrachtet aufmerksam die Bildtafeln an diesem Stand, und ihr werdet sehen: Märchen sind doch irgendwie wahr.

SPL 2: Ja, denn vieles von dem, was ihr bei Hans Honigbär gesehen habt, könnt ihr dort wiederentdecken.

SPL 1 und SPL 2 zusammen:

Auf Wiedersehen, liebe Kinder, vielleicht beim nächsten Abenteuer von Hans Honigbär und seinen Freunden in der "Bienenburg".