So

26

Jun

2016

Sternenhimmel: Unbegreiflich ruft die Ferne

Auch nachts den Sommer genießen!

Unbegreiflich ruft die Ferne,

nichts, das uns von ihr noch trennt,

brudernah sind uns die Sterne,

darin der Große Wagen brennt.

Heinrich Eichen

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Sa

25

Jun

2016

Nachts am Lagerfeuer

Nachts vorm Zelt am Lagerfeuer,

das die Augen lockt und hält,

ist es, dass das Abenteuer

heiß in unsere Herzen fällt.

 

Unbegreiflich ruft die Ferne,

nichts, das uns von ihr noch trennt,

brudernah sind uns die Sterne,

darin der Große Wagen brennt.

 

Und wir fühlen, dass ein neuer

Wille, der uns jäh ergreift,

nachts vorm Zelt am Lagerfeuer

über uns zur Wandlung reift.

 

Heinrich Eichen

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Do

16

Jun

2016

"Blitze, wie ihr sie nicht kennt, bedrohen euch"

Die Erde spricht (Teil 3)

Ich werde keine Ruhe geben,

an allen meinen Teilen beben.

Vor den Fluten müsst ihr fliehen,

wenn sie die Strände überziehen.

 

Vulkane werden Asche speien,

bei dunkler Sonne nichts gedeihen.

Ich bringe Wirbelstürme, Regen,

bald werden Berge sich bewegen!

 

Was ihr himmelhoch errichtet,

wird mit einem Schlag vernichtet,

und Blitze, wie ihr sie nicht kennt,

bedrohen euch am Firmament.

 

Ich werde euch viel Ärger machen,

solltet ihr nicht bald erwachen.

Hört, Menschen, was die Erde spricht:

Ihr braucht doch mich, ich braucht euch nicht!

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Mi

15

Jun

2016

"Ihr bohrt nach Öl an tausend Stellen ..."

Die Erde spricht (Teil 2)

Ihr bohrt nach Öl an tausend Stellen,

verschmutzt die Meere, Flüsse, Quellen,

umkreist mich sinnlos Tag und Nacht,

seid stolz, wie weit ihr es gebracht.

 

Habt furchtbar mich im Krieg verheert,

kostbaren Lebensraum zerstört,

habt Pflanzen,Tiere ausgerottet

wer mahnt, der wird von euch verspottet.

 

Kennt Habgier, Geiz und Hochmut nur

und respektiert nicht die Natur.

Ich werde jetzt ein Zeichen setzen

und euch, so wie ihr mich, verletzen.

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Di

14

Jun

2016

"Ihr habt mir großen Schmerz bereitet ..."

Die Erde spricht (Teil 1)

Ihr habt mir großen Schmerz bereitet,

habt mich verletzt und ausgebeutet.

Ich habe lange euch gegeben,

alles was ihr braucht zum Leben.

 

Ich gab euch Wasser, Nahrung, Licht.

Ihr hieltet mich im Gleichgewicht,

habt urbar mich gemacht, gepflegt,

was ich euch bot, betreut, gehegt.

 

Doch in den letzten hundert Jahren

ist Satan wohl in euch gefahren.

Was in mir schlummert wird geraubt,

weil ihr es zu besitzen glaubt.

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So

13

Mär

2016

Blaue Biene

Dort droben, wo die Götter wohnen,

soll eine blaue Biene thronen.

Gott Vishnu wird so dargestellt

als Schöpfer, der die Welt erhält.

Ruhend in der Lotosblüte

zeigt er sich in seiner Güte.

Und so glaubt der fromme Inder,

mit der Biene kommen Kinder,

weil der Honig von der Biene

auch der Frucht des Leibes diene.

Ich sage nicht: “Werd’ Hinduist!“

Du kannst ruhig bleiben, was Du bist.

 

Macht Honig Dir die Lenden flott,

kommt auch zu Dir der Liebesgott.

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Mo

15

Feb

2016

Vom Leben geformt

Die tosende Brandung am tückischen Riff

formt jeden Stein, gibt ihm den Schliff.

So werden auch wir im Leben verbogen,

um manche Sehnsucht in uns betrogen.

Wer Glück hat, dem wird ein Partner gegeben

mit der Lust auf Suche nach der Freude am Leben.

Dieter Natus

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Di

09

Feb

2016

Bleibe Optimist

Ein beispielhaftes Kunstobjekt

mit Fantasie und Intellekt.

Es soll keinen Nutzen bringen,

nur im Wind ein Liedchen singen:

„In jedem Fall das Beste ist,

im Leben bleibe Optimist“.

Dieter Natus

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Sa

02

Jan

2016

Schwerkraft der Gefühle

Schwerkraft wirkt im Universum,

gibt den Sternen eine Bahn.

Ungestüm ad infinitum

stößt sie ab und zieht sie an.

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Fr

11

Dez

2015

Endlich

Ich hechte himmelhoch hinauf,

ich fange den Faden der fliegenden Spinne im Wind.

Ich segle dahin auf schlierig schillernden Seifenblasen,

erblicke den blauen Himmel hinter blühenden Bäumen,

ich träume den verloren geglaubten Traum meiner Träume:

Ich selbst zu sein.

Adelheid Natus

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Di

08

Dez

2015

Fantasie mit Bodenhaftung

Das Gärntern auf dem öden Grund

- Exempel für das Erdenrund -

steht für nachhaltiges Leben,

dem wir eine Zukunft geben.

Wie hoch uns Fantasie auch treibt,

mit Schuhen Bodenhaftung bleibt.

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So

06

Dez

2015

Traumland

Gottes Wunderland im Traum,

so friedlich still schweb' ich im Raum.

Mit Flügeln einem Adler gleich

spür' ich nur die Unendlichkeit.

Wie herrlich fühlt sich an der Flug.

Kein Rucksack mehr, den ich 'mal trug.

Glückselig wie im Paradiese

gleit' ich hinab auf eine Wiese.

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Do

03

Dez

2015

Falscher Schein

Ob so ein Schein dem Wert entspricht,

zeigt sich ganz klar im Gegenlicht.

Beim Menschen schaust du auf die Stirn,

doch leider niemals in das Hirn.

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Di

01

Dez

2015

Es merkt doch keiner

Im Januar Zweitausenddrei

berichtete ganz nebenbei

ein ganz bekanntes Zeitungsblatt

empört, was sich ereignet hat.

(New York Times 22.1.2003)

Dreiundzwanzig Mitarbeiter

machten ihre Arbeit weiter,

und es wollte keiner fragen,

wieso denn aber an fünf Tagen

jemand stets das eine täte,

weil er nur in Akten spähte.

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Fr

27

Nov

2015

Flachbildschirm?

Welches Programm läuft hier gerade?
Welches Programm läuft hier gerade?

Ganz flach sei sie, der Menschen Welt

hier unter diesem Himmelszelt,

lehrten alte Kosmologen,

die uns enge Grenzen zogen.

Ganz flach war auch des Menschen Stirn

und viel zu klein zudem das Hirn

beim Menschen aus Neanderthal,

der unser Ahn war dazumal.

 

So flach zu sein ist heute out,

es sei denn, dass man Fernsehn schaut.

Oft zeigt man uns dann ein Programm,

das wohl der Flachbildschirm ersann.

 

                                                      Dieter Natus

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So

22

Nov

2015

Kein Wolkenkuckucksheim

Vier Augen inniglich versenken,

ganz in Liebe mich verschenken.

Ich bin nicht mehr, nur strahlend Licht

in dem Moment: Jetzt träum' ich nicht.

Anne Haub

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Fr

20

Nov

2015

VW - wir schaffen das!

Bei diesem Auto-nicht-mobil

wird der Feinstaub kaum zu viel.

Bild: Annika Natus
Bild: Annika Natus

Selbst US-Medien werden schreiben:

"Ja VW - so kannst Du bleiben!"

Dieter Natus

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Mi

18

Nov

2015

Zuversicht

Wie ein Baum mit wachsenden Ringen

heilend auch tiefe Wunden umschließt,

soll Geduld Dir Zuversicht bringen,

damit auch Du das Leben genießt.

Dieter Natus

Foto: Karl Eggenmüller
Foto: Karl Eggenmüller
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Mi

11

Nov

2015

Falsche Propheten

Geboren sind wir, um zu leben,

Glücksmomente zu erstreben.

Doch wir treffen auf Gestalten,

die sich für Propheten halten

und in den Versammlungshallen

uns mit „Moralin“ beschallen,

wollen uns den Blick verhüllen

und sich selbst die Taschen füllen.

Dieter Natus

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Di

10

Nov

2015

Wespentaille

 

 

 

Es ziert der Wespen Weiblichkeit

die schlanke Taille artgemäß.

Nur Frauen zwingt man allezeit

ein falsches Maß an das Gesäß.

 

Dieter Natus


Und was ganz nebenbei noch gesagt werden sollte

 

Wespen sind nicht nur schützenswert, sie sind auch nützliche Helfer: Sie bekämpfen auf natürliche Weise unliebsame Schädlinge im Garten und bestäuben sogar einige Blütenpflanzen.

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Mo

09

Nov

2015

Brücke zum Leben

Bild: Friesische Ansichten
Bild: Friesische Ansichten

Als bunte Brücke hin zum Leben

hat Gott ein Sinnbild uns gegeben,

als er der Kreatur versprach,

er schütze sie vor Ungemach.

 

Seitdem sagt uns der Regenbogen,

des Schöpfers Zorn sei nun verflogen,

die Sintflut mit Zerstörungskraft

im Eis gebannt – nun dauerhaft!

 

Brauchen wir ein neues Zeichen,

weil neuerdings die Gletscher weichen,

rasant die Meeresspiegel steigen

und sich Katastrophen zeigen?

 

Dieter Natus

Jahrtausendelang war die Eismenge im Inneren Grönlands stabil. Es existierte ein Gleichgewicht zwischen dem fallenden Schnee und der Eismenge, die am Eisrand schmolz. Der weltweite Temperaturanstieg lässt nun Eisdecken und Gletscher unaufhaltsam schmelzen, mit fatalen Folgen: Millionen Menschen sind von Überschwemmungen, Stürmen und Zyklonen bedroht.

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So

08

Nov

2015

Entenglück

Bild: Karl Eggenmüller
Bild: Karl Eggenmüller

Sanft im Wellenschlag der Zeit

schwimmen sie im Fluss des Lebens,

bunt und ohne Eitelkeit,

Wohlgefühl ist Sinn des Strebens.

Dieter Natus

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Sa

07

Nov

2015

Nicht gesund

Wer fleißig ist wie eine Biene,

damit er fremden Zwecken diene,

und Kraft entfaltet wie ein Stier, obwohl er gar nicht weiß wofür,    

doch abends müd’ ist wie ein Hund,

der ist beileibe nicht gesund.

 

Er muss zum Tierarzt geh’n geschwind,

wo alle kranken Tiere sind.

Ihr fragt, warum ich das erzähl’?

Vielleicht ist er ja ein Kamel!

 

Dieter Natus

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Do

05

Nov

2015

Like mich mal

Kurz die Röcke, ja das "like" ich,

hoch den Daumen immer noch,

schnelles Feeling, das macht glücklich,

sich zu binden ist ein Joch.

Kurz die Nachricht, kurz die Sprüche,

das ist Trumpf im Internet.

Schnell im Biss auch in der Küche,

das ist nahrhaft und macht fett.

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Do

05

Nov

2015

Gemeinsinn

Foto: Karl Eggenmüller
Foto: Karl Eggenmüller

 

 

Ein Kranich-Zug macht viel Geschrei,

doch zieht geordnet er vorbei.

Denn jeder Vogel - höret zu -

ruft allen stets das Selbe zu:

„Wir ziehen los, wer kennt das Ziel?

Gemeinsam nur erreicht man viel!“

 

 

Ziehen wir, auf uns’re Weise,

nicht auch suchend weite Kreise?

Am besten kommen wir voran,

wenn Wir-Gefühl uns tragen kann.

 

Dieter Natus

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Mo

02

Nov

2015

Gut behütet

Figur: Gudrun Matlanga
Figur: Gudrun Matlanga

Den Hut trägt man zum Eigennutz,

er gibt dem Träger Schutz und Trutz.

Ob Sommer-, Sonnen-, Regenhut,

er wärmt und kühlt, und steht uns gut.

 

Doch auch für die Persönlichkeit

liegt jederzeit ein Hut bereit.

Besonders eine schöne Frau

kennt seine Wirkung ganz genau:

 

Weil er der Frauen Schönheit ziert,

so mancher Mann den Kopf verliert.                               Dieter Natus                       

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Do

15

Okt

2015

Fantastisch

Ist die Lage auch verdrießlich,

findet sich am Ende schließlich,

vielleicht nach einer Stunde nur,

mit Fantasie der Lösung Spur.

Dieter Natus


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Di

12

Mai

2015

Himmelsgabe Honig

„Bio-Käse, Bio-Eier“ –

Biowerbespruchgeleier!

„Jeden Tag ein Bisschen besser“,

REWE sucht den „Edelfresser“.

„Alles Bio – oder was“:

ist auf das Siegel auch Verlass?

Meine Bienen fliegen frei!

Also bin ich auch dabei.

Als Ökonahrungsproduzent

erkläre ich dem Konsument:

„Honig aus der gelben Wabe

ist so eine Himmelsgabe,

die Gott rechtzeitig vor Sabatt

nach Bio-Art geschaffen hat.“

 

Dieter Natus


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Mi

06

Mai

2015

Streuobstwiese

Bild: pixaby.com
Bild: pixaby.com

Fledermaus und Siebenschläfer,

Grashüpfer und rarer Käfer,

der Steinkauz und der Grüne Specht

bekommen hier ihr Lebensrecht

ebenso wie solche Arten,

die auf roten Listen warten,

leise von der Welt verschwinden,

wenn sie keine Nische finden.

Dieter Natus

Die hochstämmigen Obstbäume stehen auf Streuobstwiesen locker verteilt. So können durch den kleinräumigen Wechsel aus besonnten und (halb-)schattigen, trockenen und feuchten Stellen, sowie durch die Holz- und Schnittgutlagerflächen, Gras- bzw. Staudenfluren und Gehölzen zwischen 2000 und 5000 Tierarten ihren Lebensraum und/oder ihre Nahrung finden.


Obwohl Streuobstwiesen also ökologisch besonders wertvoll sind, gehören sie heute zu den am stärksten gefährdeten Biotopen Mitteleuropas.

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Sa

02

Mai

2015

Dem Freund ins Poesiealbum

Wie, wenn und wo - so !

WIE Winter ohne Schnee,

WIE Frühling ohne Klee,

WIE Sommer ohne Bienenstich -

SO ist die Freundschaft ohne Dich.

WENN meine Hoffnung wankt,

WENN Urteilskraft mir schwankt,

WENN Unsinn ich dann oft ersann,

SO bei Dir laut ich denken kann.

 

WO ist der weise Weg,

WO finde ich den Steg,

WO steht der Freundschaft Meilenstein?

SO weiter, bis zum Altersheim!

Dieter Natus

 

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Mo

27

Apr

2015

Die Füße des Pythagoras

Einer großartigen Fußpflegerin gewidmet

Dem Leben verpflichtet mit helfender Hand,

den leidenden Gliedern zu dienen,

hübsch modisch gewandet, dem Auge zum Pfand,

als Pflegekraft ist sie erschienen.

Das Wissen aus China ist stets ihre Wahl,

wenn Menschen des Heilens bedürftig:

Numerisch gedeutet der Körperteil Zahl

ist dreihundert und fünfundsechzig.

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Mo

13

Apr

2015

Fügung

Achte auf Deine Gedanken –

sie werden zu Worten.

Achte auf Deine Worte –

sie werden zu Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen –

sie werden zu Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten –

sie prägen Deinen Charakter.

Achte auf Deinen Charakter –

er wird Dein Schicksal.

Talmud

Ist nicht unser ganzes Leben, wenn wir es                                       bewusst führen, ein großes Achtsamkeitstraining?

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Do

19

Mär

2015

"Lachhaft" - mit galantem Hut

Es trug trotz heißer Sonnenglut

zum Schutz ein Imker seinen Hut.

Denn wenn man Honigbienen stört,

ist das für die ganz unerhört.

 

Ein hübsches Fräulein kam vorbei,

war neugierig auf Imkerei,

trotz Minirock fast bis zum Po

und ganz viel Haut auch anderswo.


 

Das hat den Imker sehr bewegt,

und etwas hat sich auch geregt.

Es kam, wie es beim Mann so geht:

man will es nicht – jedoch er steht.

Der Imker griff nach seinem Hut,

er glaubte, der sei dafür gut.

Er hielt ihn oberhalb vom Knie,

galanterweise irgendwie.

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Mo

16

Feb

2015

Öko-Wiesen-Pflege-Kraft

Das Mähen in dem hohen Gras

wird schwer durch Maulwurfshügel.

Dem Maulwurf macht das Graben Spaß,

ich denke: "Der braucht Zügel".

"Der Maulwurf liebt Petroleum",

sagt höhnisch ein Gescheiter,

"Lappen tränken, stocher um,

schon zieht der Maulwurf weiter."


Ich sage: "Hier ist "Bioland",

Du machst doch alles schlimmer!

Von Ökopflegesachverstand

hast Du doch keinen Schimmer."

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Mo

09

Feb

2015

"Lachhaft": Motziger Regenwurm

Das Wetterglas zeigt stark auf Sturm.

Das kränkt den armen Regenwurm.

Es geht ihm eben ziemlich mies.

Das Schicksal handelt an ihm fies.

Er wünscht sich sehnlichstens, er wär´

ein Leuchtturmwärter fern am Meer.

Er könnt´ dem Sturm ins Auge sehen

oder wogend untergehen.

Als Cowboy bei ´nem Rodeo

wär´ er als Erdwurm gleichfalls froh.

Zu guter Letzt zög er den Colt! -

Das Schicksal hat es nicht gewollt.

Er schmollt.

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Fr

06

Feb

2015

Geodätischer Globus

Selbst wenn das Ebene der Fläche

die runde Form der Kuppel bräche,

wird unser Auge uns erlauben,

an eine Kugelform zu glauben.

Sie wirkt auf uns fast majestätisch -

die Kuppel hier ist „geodätisch".

                                                                     Bild:Natus; "Tempelhofer Freiheit"

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Mo

02

Feb

2015

Im Ernterausch

Pralle Körbe – Erntesegen!

Dafür lohnt es sich zu regen,

klettern, strecken, eifrig bücken,

Körbe hin und her zu rücken,

waschen, vierteln, Spelzen schneiden,

sorgsam jeden Schmutz zu meiden.

Bild: Birgit Gasch

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Sa

31

Jan

2015

Leben pflegen

Der GARTEN öffnet uns das Herz,

der Blütenduft dämpft manchen Schmerz,

und lehrt dabei zu jeder Zeit

die hohe Kunst der Achtsamkeit.

                                                                                                        Bild: Natus

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So

18

Jan

2015

Garten Eden

Graben, pflanzen, schneiden, pflücken,

sich weit dehnen oder bücken,

hacken, gießen, trinken, essen,

und dabei die Welt vergessen,

plaudern, flirten, singen, lachen,

sonnenbaden, Pause machen,

ist es heiß, im Schatten liegen –

alle Sorgen so verfliegen!

                                                                    Bild: Natus; "Tempelhofer Freiheit"

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Mi

03

Sep

2014

Noah's Apfelbäume

Als Mahnmal, wie einst Noah's Kahn,

verhöhnt ein Schiff den Wachstumswahn,

der vielfach die Natur bedroht

mit dem globalen Massentod

der fragilen Lebensformen

abseits unsrer Wirtschaftsnormen.

Die Form im Mast zeigt Hoffnung an:

"Wir werden siegen - glaubt daran,

dass man auch anders leben kann!"

Verbaut den ganzen Wohlstandsmüll,

vertraut der Kraft des Chlorophyll.

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Mo

07

Jul

2014

Treibgut des Lebens

Sanft im Wellenschlag der Zeit
an Strand gespült und griffbereit
sind Überbleibsel der Natur
und Unrat der Konsumkultur
der Werkstoff für die Schöpferhand
mit viel Geschick und Kunstverstand.

Die Natur kennt keinen Dreck,
holt jeden Rest aus dem Versteck.
Und sind es Exkremente nur,
sie baut sie um – zur Lebensspur!

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