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Bienenwachs - ein Naturprodukt

Bienenwachs ist ein wertvolles Naturprodukt. Seine Erzeugung durch die Bienen kostet sehr viel Energie.

Die Honigbienen "schwitzen" das Wachs aus ihren Wachsdrüsen.  Zur Produktion von einem Kilogramm Wachs werden etwa sechs Kilogramm Honig verbraucht. Zunächst sind die kleinen Wachsplättchen durchsichtig oder zartweiß.

Erst durch einen Inhaltsstoff des Blütenpollens, dem Pollenöl mit dem Naturfarbstoff Carotin, bekommt Bienenwachs die gelbe Färbung.                 In gebleichter Form hatte Bienenwachs einst als "cera alba" für die Kerzenproduktion zu kirchlichen Zwecken eine große Bedeutung.

Bei 62 bis 65 °C wird Bienenwachs flüssig. So kann es von den Fasern eines Kerzendochtes aufgenommen werden, verbrennt durch den Kontakt mit dem Sauerstoff aus der Luft und gibt dabei Licht und Wärme ab.                                     Für die Produktion von Kerzen hat Bienenwachs heute allerdings seine Bedeutung verloren, wird aber noch immer in der kosmetischen und pharmazeutischen Industrie und in der Lebensmittelbranche gebraucht.


Es ist Bestandteil von Cremes, Salben, Pasten, Lotionen und Lippenstiften, aber auch von Skiwachs, Wachsfarben, Imprägniermitteln und Baumwachs.

Und bei Husten, Erkältungen und Schmerzen von Muskeln und Gelenken verwendet man in der traditionellen Medizin und Physiotherapie wie seit altersher auch heute noch Bienenwachs in Wärmepackungen.

Bei der Herstellung von Süßigkeiten auf Gelatinebasis (z.B. Gummibärchen) wird Bienenwachs als Überzugs- und Trennmittel verwendet, und als Lebensmittelzusatzstoff trägt es die Bezeichnung E 901.

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Kommentare: 2
  • #1

    Ilse So. (Donnerstag, 15 Oktober 2015 15:13)

    Ein HNO-Arzt empfahl mir das Kauen von Bienenwaben gegen Nebenhöhlenentzündungen. Tatsächlich: es hilft.

  • #2

    Dieter Natus (Donnerstag, 15 Oktober 2015 22:37)

    Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Das liegt allerdings wahrscheinlich an dem PROPOLIS, welches auch im Wach enthalten sein kann.