Igel im Herbst

Igel suchen im Herbst etwa ab Mitte November ein ruhiges und vor allem trockenes Plätzchen zum Überwintern. Natürliche Unterkünfte dazu sind Laubhaufen, dichtes Geäst am Boden oder kleine Höhlen.

Igel im Winterschlaf

Bei Temperaturen zwischen 12 Grad und 6 Grad fällt der Igel zunächst in einen Dämmerschlaf, der nur gelegentlich unterbrochen wird. In dieser Zeit benötigt er allerdings noch viel Energie, denn seine Herzfrequenz ist noch recht hoch. Allerdings findet der Insektenfresser jetzt kaum noch energiereiche Nahrung, lediglich vielleicht noch Nüsse und Fallobst. Wenn dann die Temperaturen dauerhaft unter 6 Grad fallen, entleert der Igel seinen Darm, rollt sich in seinem Versteck zu einer Kugel zusammen und verfällt für etwa vier Monate in einen tiefen Winterschlaf.

Igel unterstützen

Sind Igel bei dauerhaft niedrigen Temperaturen immer noch aktiv, so brauchen sie Hilfe, um gut durch den Winter zu kommen. Aber eigentlich sollte es gar nicht so weit kommen. Denn wir können Igel vorsorglich unterstützen, indem wir zu Beispiel im Garten an trockenen Stellen Laubhaufen anlegen oder Fallobst liegen lassen. Und Gartenbesitzer können dem niedlichen Gesellen vielleicht mit etwas Geschick ein schönes Zuhause bauen. Gute Anleitungen zum Bau eines Igel-Hauses finden sich im Internet. Auf alle Fälle sollten wir die Igel in der kritischen Zeit in Ruhe lassen. Denn jede Störung, ob im Vor-Winterschlaf oder im Winterschlaf, kostet viel Energie und schadet dem Igel.

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