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Befreiendes Spiel

Bei der neuerlichen Spendenaktion von Christoph und Birgit Gasch für die Geschwister schwer erkrankter Kinder (lesen Sie: Spontan getan) sollen die betroffenen Geschwister-Kinder eingeladen werden, wenn es an das Packen der Weihnachts-Wunder-Päckchen geht. 

Bild: Dieter Natus
Bild: Dieter Natus

 

 

Als Belohnung für die Hilfe der Kinder ist nach getaner Arbeit ein Ausflug nach Mauloff geplant. Dort wurde für die Kinder-Gruppe ein Erlebnis-Programm vorbereitet.

Der Imker Dieter Natus betreibt in Mauloff in einem ökologisch wertvollen Gebiet einen großen naturnahen Landschaftsgarten mit ganz unterschiedlichen Biotopen als "Freilandlabor".

Im "Freilandlabor" Naturwunder wirkungsvoll präsentieren

Den Lanschafts-Garten stellt er interessierten Naturfreunden zur Durchführung verschiedener Projekte zur Verfügung. Außerdem inszeniert er in diesem privaten "Naturschutzgelände"  jahreszeitlich angepasste Erlebnisprogramme, um Kindern und Jugendlichen kleine Naturwunder wirkungsvoll präsentieren und achtsames Verhalten in der Natur einüben zu können.

Neben seinem Projektgelände am Kirrberg gestaltet er auch einen Erlebnis-Garten von 1400 Quadratmetern, der an sein Haus angegliedert ist. Die Gestaltung dieses Gartens wird von einem Weg bestimmt, der die verschiedenen Gartenzonen miteinander verbindet und zu mehreren im Gelände verteilten Ruheplätzen führt. Sie sollen Erwachsenen vielfältige Anregungen zur Kontemplation und zur geistigen Erholung bieten

Ein Spielplatz im Garten

Auch einen Spielplatz gibt es in seinem Erlebnis-Garten. Dieser nimmt nur wenig Gartenfläche in Anspruch, weil er sehr kompakt eingerichtet ist. Er besteht im Wesentlichen aus einem großen Sandkasten, der als Piratenschiff gestaltet ist, und einem Baumhaus mit verschiedenen Betätigungsmöglich-keiten. Hier können sowohl Kleinkinder gut beaufsichtigt spielen, als auch größere Kinder an Projekttagen im freien Spiel aktiv werden. Denn Kinder brauchen Entwicklungs-Anreize und Persönlichkeit bildende Spiel-erfahrungen, damit sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen und motorische Fertigkeiten und praktische Geschicklichkeit einüben können.

Gewohntes Umfeld verlassen

Der Mythos des Freibeuters beflügelt die Phantasie der Kinder. Piraten sind nach Vorstellung der Kinder frei von allen Konventionen und führen ein abenteuerliches Leben. Wild, verwegen, listig, schlau, schnell und gewandt kämpfen sie um reiche Schätze. So wollen die Kinder auch sein. Piraten-Spiele sind deshalb so beliebt. Mit Piratenkapitänen wie Klaus Störtebeker oder Captain Kidd verbinden die Kinder Exotik, Freiheit und Abenteuer. Wie die Herren der sieben Meere wollen auch sie ihr gewohntes Umfeld verlassen und Wagnishaltiges unternehmen. Ein gutes Spiel-Konzept vesucht, auf diese Erwartungen einzugehen. In der Rolle des Piraten können die Kinder dann zum Beispiel ihre Kräfte messen und Mutproben bestehen.

Stärke und Sicherheit zeigen

Seeräuber waren allerdings meistens grausame Gesellen, die nicht unbedingt als positive Leitbilder taugen. Sie verkörpern jedoch die Heldenrolle, in der die Kinder das verwirklicht finden, was der Alltag nur in Grenzen zuläßt: mutig und ohne Skrupel für eine Sache kämpfen und über sich hinauswachsen, um am Ende als Sieger bewundert zu werden. Auf der Webseite www.baumbloghaus.de wird für ein solches Spiel ein Erzähl-Text als Handlungsvorlage vorgeschlagen. Das Spiel-Konzept sieht vor, Spielwelt und Lebenswirklichkeit miteinander in Beziehung zu setzen, dem Piratenspiel eine neue Richtung zu geben und die Kinder für eine öklogische Aktion zu begeistern. Die Kanonen der Garten-Piraten verschießen Samenbomben.

Lebensfreude wieder herstellen

Die Kinder können im Piraten-Spiel interessante Aufgaben lösen, Außergewöhnliches unternehmen und dabei sowohl ihre Schwächen als auch ganz besonders ihre Stärken erfahren. In schwierigen Lebenssituationen kann dieses freie Spiel im Garten und in der Natur den Kindern helfen, Ängste abzubauen und sich für neue Lebensperspektiven zu öffnen. Dies ist ganz im Sinne des Projektes "Geschwisterhilfe", welches mit "Ganz viel Ich" den Geschwisterkindern von schwer kranken Kindern zu einem "Stück mehr Lebensfreude" verhelfen will.

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Kommentare: 1
  • #1

    Christoph Gasch (Mittwoch, 18 November 2015 09:42)

    Helfen auch Sie,denn Kinder sind die Zukunft!